+++  Die Hörvorsorge beginnt mit den Hörtestwochen  +++     
 
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Zuzahlung

Voraussetzungen für eine Hörgeräteverordnung

Um die Unterstützung durch die gesetzlichen Kassen zu erhalten, muss der Hals-Nasen-Ohren-Arzt bei Ihnen eine Schwerhörigkeit nachweisen. Er führt bei Ihnen einen Hörtest durch und stellt eine Verordnung aus, die bescheinigt, dass Sie einer Versorgung durch Hörgeräte bedürfen. Damit Sie Hörhilfen für beide Ohren erhalten, muss auf dem besseren Ohr eine Hörminderung von mindestens 30 dB (z.B. Zischlaute) vorhanden sein. Für Versicherte, deren Schwerhörigkeit an Taubheit grenzt, fällt die Zuzahlung durch die Krankenkassen in der Regel höher aus. Dafür muss der Hörverlust einen Wert von mindestens 81 dB (z.B. Staubsaugen) betragen. Wird ein höherwertiges Hörgerät aus rein beruflichen Gründen benötigt, wie beispielsweise bei einem Musiker, werden die Kosten nach dem entsprechenden Nachweis von der Rentenversicherung erstattet.
 

Diesen Beitrag zahlt Ihre Krankenkasse

Durch die Verwendung von Hörgeräten kann dem Hörverlust effektiv entgegengewirkt werden. Das Hörvermögen eines jeden Menschen schwindet mit zunehmendem Alter. Während das Gehör bei einem Kind in der Regel noch sehr leistungsfähig ist, lässt sich dieser schleichende Prozess des schlechter Hörens später ohne professionelle Unterstützung kaum aufhalten.

Deshalb sollte möglichst frühzeitig gehandelt und ein Hörgeräteakustiker aufgesucht werden, denn nachweislich wird die Gefahr einer hochgradigen Schwerhörigkeit ab der Altersgrenze von 50 Jahren zunehmend größer. Gute Nachrichten für alle Menschen, die Hörgeräte benötigen: Seit dem 1. November 2013 erhalten gesetzlich Versicherte in Deutschland für Ihre Hörgeräte einen deutlich höheren Beitrag von den Krankenkassen. 

 

Das bedeutet für Sie: Die Preise für Hörgeräte mit modernster Technik und dezentem Design sind so günstig wie noch nie. Erfahren Sie hier, wie hoch der Beitrag ausfällt, den Ihre Krankenversicherung für Sie übernimmt und wie Sie sich diesen für Ihre neuen Hörgeräte sichern können.
 

Gesetzliche Krankenversicherung

Aktuell können Sie mehr als 1.000 Modelle für Hörgeräte auf dem deutschen Markt kaufen. Der Eigenanteil, sprich die von Ihnen noch zu tragende Aufzahlung, kann dabei je nach Gerät und dessen Ausstattung von 10 Euro bis zu 2.000 Euro für ein Hörgerät variieren. Neben der Form- und Funktionsvielfalt ergeben sich weitere Preisunterschiede aus den verschiedenen Festbeträgen der Krankenkassen.

 

Wie lange halten Hörgeräte bzw. wann bekommt man neue Hörgeräte? Gesetzliche Krankenkassen kalkulieren eine Nutzungsdauer von sechs Jahren. Ist Ihr Modell also älter als sechs Jahre, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Zuschuss auf Ihr nächstes Hörgerät.

 

Erhöhte Unterstützung durch die Kasse – Das sind Ihre Vorteile!

Neben der gestiegenen Zuzahlung durch die gesetzlichen Krankenkassen von bis zu 1.500 Euro wurden 2013 auch die Mindestanforderungen für Hörgeräte angehoben. Dadurch erhalten Menschen mit einem Hörverlust hochwertige Geräte mit aktueller Digitaltechnologie bereits ab der gesetzlichen Pauschale für Sie von 10 Euro pro Ohr. Gerade aktive Menschen haben hohe Anforderungen an das eigene Hören und entscheiden sich sehr häufig für Hörgeräte mit eigener Zuzahlung. Der Unterschied liegt vor allem in Hörkomfort, Funktionsvielfalt und Diskretion. Beispiele dafür sind die Möglichkeit des räumlichen Hörens, eine Windgeräuschunterdrückung oder die Anbindung an Handy, Festnetz oder Fernseher.

 

Private Krankenversicherung

Die Kostenübernahme von Hörgeräten weicht bei der privaten Krankenversicherung grundsätzlich von dem Verfahren der gesetzlichen Kassen ab. Zwar sind die medizinischen Kriterien in der Feststellung durch den HNO-Arzt dieselben, aber die Erstattungsbeträge richten sich komplett nach den individuellen Vereinbarungen zwischen der privaten Versicherung und dem Versicherten. Einen pauschalen Festbetrag für privat Versicherte gibt es dementsprechend nicht.